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18.12.2017 : 19:16 : +0100
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MAD-MEK-Tour

Mad East Challenge (MEC) ist der erste Etappenmarathon im Osten der Republik. Eine Etappe startet in Lengefeld direkt beim Trailmaster vorm Haus. Ja warum wohl? Die MAD-MEK-Tour folgt bis Heidersdorf, kurz vor Seiffen der Originalstrecke der Mad East Challenge 2006. Anhand des Roadbooks könnt ihr euch fühlen wie die Racer im Mai 2006. Ihr habt bloß einen Nachteil - unsere Worldcupverdächtige Beschilderung fehlt.
Los geht`s in Lengefeld/Vorwerk direkt vor dem Gasthof Forsthaus. Dort gibt es auch genügend Parkplätze. Der Wirt freut sich wenn ihr mal reinschaut und nach der Tour ein kräftiges Mahl zu euch nehmt.
Schon gleich nach Start wartet eine kurze aber steile Schotterrampe auf euch, die bei der MEC für die erste Entscheidung sorgte. Weiter geht es auf schönen Waldwegen und auch Singletrails zur Neunzehnhainer Talsperre II. Nach einer kurzen Erholung geht es auf fiesem Schotter steil bergauf, bis man in einen alten Endurotrail einbiegt, der nach einer welligen Passage mit Schotter a la Gardasee aufwartet. Zu früheren Zeiten war das ein Teil der Steilauffahrt von Neunzehnhain beim legendären "Rund um Zschopau" Motorrad-Enduro. Die Enduristen nutzen aber die Gegenrichtung. Und weiter geht es auf Trails durchs Unterholz und über eine herrliche Naturwiese wieder zurück ins Vorwerk.
Schon aus dem Tal heraus könnt ihr den Gasthof Forsthaus sehen. Vielleicht habt ihr schon Appetit auf ein kühles Bier. Trinkt aber nicht zu viel, ihr habt gerade mal 10% der Tour hinter euch.
Bis zum Kalkwerk geht es über Asphalt und Waldwege eher leicht dahin. Nutzt am Kalkwerk die Möglichkeit einen Blick in den ehemaligen Tagebruch zu werfen. Schon seit über 480 Jahren wird dort Kalk gefördert. Die Bergbaugeschichte könnt ihr euch ein anderes Mal im dazugehörigen Museum rein ziehen. Den jetzt wartet das Highlight der Region schlecht hin auf euch - der Ulmknochentrail. Darüber wurde schon genug geschrieben. Ihr müßt ihn einfach reiten, um mitreden zu können. Weiter geht es über schöne Waldwege und auch Trails hinab ins Tal der schwarzen Pockau. Im gleichnamigen Ort folgt die Strecke kurz einer Regionalstraße um dann wieder in den Wald abzubiegen.
Ab Nennigmühle wird es wieder idyllisch. Nach dem sowjetischen Ehrenmal biegt die Strecke scharf links ab und folgt einem wirklich schmalen Pfad steil bergauf. Später habt ihr einen schönen Blick zurück ins Tal der Flöha. Bis Blumenau, einem Ortsteil von Olbernhau, fahrt ihr immer direkt am Fluss entlang. Deren Verlauf folgt ihr jetzt mehr oder minder bis Heidersdorf. Kurzzeitig geht`s jetzt auf einem asphaltieren und eher langweiligen Radweg entlang. Das ist aber nicht lange so. Direkt am Tennisplatz biegt die Route links ab, überquert die Flöha und die B 171 um dann an der "Buttermilch", so heißt das Gebiet wirklich, wieder in den Wald zu gelangen. Ein schöner weicher Waldwiesenweg lässt einen glauben man hätte Kaugummi an den Reifen. Bis Heidersdorf fährt man jetzt nur noch über gute Waldwege.
Kurze Rast sollte man noch am Clemensgedenkstein machen. Dort ist auch der Name, der dem Gedenkstein zu Grunde liegt, erklärt. Achtung an der so genannten Hand, das ist eine Wegegablung mit fünf Abzweigen. Heidersdorf erreicht ihr an der "Eisenzeche". Von dort fahrt ihr auf Asphalt bis zur EBM Strecke oberhalb des Ortes.
Der kleine Erzgebirgsort ist genau die Hälfte. Macht noch mal ausgiebig Rast. Ich kann euch das Hotel Flöhatalbaute empfehlen. Kurzzeitig nutzen wir nun die originale Strecke des Erzgebirgs-Bike-Marathon, dem ältesten Mountainbikemarathon Deutschlands.
Ab Hirschberg (Olbernhau) geht es auf der Straße bis in die Nähe der Saigerhütte, einer alten Erzschmiede. (Ein Besuch lohnt sich.) Sammelt eure Kräfte - es geht jetzt nochmals reichlich bergauf, zumeist auf langweiligem Asphalt. (Alternative wird noch erarbeitet).Ein kleines Highlight ist dann ein kerzengerader Schotterdownhill mit Querrinnen. Achtung verpasst den Abzweig nach Ansprung nicht, der geht mitten im Downhill mal links ab. Ansprung lasst ihr dann im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und fahrt unter den Windmühlen durch, über die B174 in Richtung Pockau. Kurz zuvor gehts mal links ab auf einen schönen Downhill hinab ins Knesenbachtal. Der DH gehört zu den beschilderten Miriquidi-Bike-Trails.Der Knesenbach müdet in die Schwarze Pockau und dem Flüsschen folgt ihr bis zur Strobelmühle.
Wenn ihr mal nicht Biken wollt, könnt ihr dort euren Mut bei einer Klettertour durch den Hochseilgarten beweisen. Klettern könnt ihr auch jetzt bei der Tour - hier geht der finale Uphill bis Kalkwerk los. Von dort dann geht?s nur noch bergab bis ins Vorwerk bei Lengefeld.

Hinweise:

  • Technisch hochwertige Abschnitte wechseln sich mit eher leichten Streckenteilen ab
  • nur für Mountainbike empfohlen
  • sehr gute technische Beherrschung des Bikes und eine sehr gute Ausdauer und Kondition wird voraus gesetzt
  • das Wasser in der Nähe der Neunzehnhainer Talsperren kann getrunken werden
  • Flöha, Schwarze Pockau und Knesenbach sind kein Trinkwasser!!

Gasthäuser:
Gasthof Forsthaus Lengefeld/Vorwerk
Hotel Waldesruh, Lengefeld/Obervorwerk
Gasthof Kalkwerk, Lengefeld/Kalkwerk
Hotel Bergschlößchen, Pockau
Landhotel Pockau, Pockau
Gasthof Turnhalle, Pockau
Landhotel Flöhatalbaute, Heidersdorf
Hotel Carola, Olbernhau
Läden & Supermärkte:
Plus und Aldi, Olbernhau (direkt oder in der Nähe der Strecke)
Bikeshops:
Rad`l Lad`l, Lengefeld Augustusburger Straße
Zweirad Hunger, Pockau an der B101
Bike+Sport, Pulsschlag in Olbernhau
Radsport Weinhold, in Marienberg
empfohlen auch Fahrrad Bauer in Gelenau
Anreise:
Start der Tour ist am Gasthof Forsthaus in Lengefeld/Vorwerk.

Anfahrt ins Vorwerk
Diagramm

Roadbook
auch als NaviiON-Tour

 

MAD-MEK-Tour

Fahrzeit: ca. 6 h
   
Länge: 71,02 km
   
Höhenmeter: 1595 hm
   
Tiefster Punkt: 406 m ünN
   
Höchster Punkt: 753 m ünN
   
Schwierigkeit: *****
   
   
Roadbook Th. Frenzel